harte An- bzw. Aussichten
Meiner Mintschi zu Liebe, die Kritik übte an meiner allzu präsenten Themenauswahl, schreib ich heute einmal nicht über Sex oder meinen Deutschlandhass...
Heute habe ich für meinen Michl, der selbst immer viel zu sehr im Stress ist von dem ewigen hin- und herpendeln - ganz im Gegensatz zu mir - ein Paket bei der Post abgeholt. Weil das Ganze so schön war, startete ich gleich zwei Versuche hintereinander. Beim ersten Mal hatte ich intelligenter Weise, auf Anraten meines männlichen Counterparts (bzw. "Lebensgefährten", wie sich später herausstellen sollte...), den Ausweis des Empfängers mitgenommen statt meinen eigenen. Ergo war ich nicht im Stande, meine Identität nachzuweisen (schade, dass Mintschi und ich noch nicht berühmt sind...) und der Postmann glaubte mir nicht ganz, dass ich Herr Auer Michael sein könnte (auf dem Foto trug Michl nämlich gerade Bart und ich war frisch rasiert). Nun gut, beim zweiten Mal war ich ausgerüstet mit meinem eigenen Führerschein, auf dem man mich allerdings auch eher als Sinead O'Connor erkennt. Es folgte folgender wortgetreuer Dialog mit dem Postmann:
P: Wer san den sie überhaupt zum Herrn Auer?
(geantwortet hätte ich gerne: "sei Stationswacht" - unterliess das dann aber...)
J: Jo, des frog i mi a manchmoi. Na, er is mei Freind.
P: Aha, oiso Lebensgefährte.
J: Wenns sie's so hart bezeichnen wollen, ja.
Michl muss wohl schon mehrer Freundinnen auf die Post geschickt haben, weil er mir vorher den selben Term an den Kopf warf, und ich eigentlich schon darauf vorbereitet hätte sein sollen, die ausgesprochene Feststellung dessen im eigentlichen Sinne, noch dazu durch einen Dritten, konnte dann aber nichts an Bedrohlichkeit dieses Terms schmälern.


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